"Wie sage ich das Evangelium weiter?"

Die Gute Nachricht auf eine klare und entspannte Art weiterzugeben fällt vielen Christen nicht leicht. "Gemeinsam für Landshut" veranstaltet deshalb im September eine Schulung, in der die Teilnehmer einen Leitfaden vermittelt bekommen, mit dem man logisch, mit sehr eindrücklichen Geschichten und guten Fragen das Evangelium weitersagen kann. Man wird sprachfähig und gleichzeitig hörfähig, für den Gesprächspartner und für den Heiligen Geist!

Einen Infoflyer zum Downloaden gibt's hier .

Das erste Schulungswochenende vom 16.-18.09.2016 wird in der Immanuel Gemeinde stattfinden, vom 30.09.-01.10.2016 dann bei "Life e.V.".

Zur Schulung gehören auch praktische Einsätze, entweder individuell vereinbart oder auf der Straße. In der Konstellation "1 Trainer und 1-2 Lernende" wird das zuvor Gelernte eingesetzt und reflektiert.

Die beiden Wochenenden sind insbesondere für Multiplikatoren gedacht, also, nach 2.Tim.2,2, "...treue Menschen, die tüchtig sind, auch andere zu lehren". Das Schulungsmaterial, ein Heft und eine DVD, ist so angelegt, dass die Multiplikatoren im Anschluss (über ca. 12 Wochen) das Gelernte an andere Gemeindeglieder weitergeben mit ihnen trainieren können. Nicht jeder ist ein Straßenevangelist, aber jeder ist ein Zeuge! Die Mami zu Hause, der Informatiker, die Renterin, der Installateur, die Lehrerin, der Finanzbeamte... - eben alle Geschwister, die fit sein wollen für die vielen Gelegenheiten, in ihrem Alltag über das Evangelium zu sprechen.




Ältere Ereignisse:



"Das Reich Gottes - Die Vision wiedergewinnen"

Keith und Marion Warrington gastierten am 23.04.2016 in der Kreuzkirche Ergolding

Am Samstag, 23.04.2016, von 09:00-12:00 Uhr freuten wir uns, dass Keith und Marion Warrington bei uns in Landshut sind. In der Kreuzkirche Ergolding hörten wir von Keith etliches zum Thema "Reich Gottes". Dieses Thema hatte ihm Gott aufs Herz gelegt und konnte uns helfen, eine neue Sicht von Gottes Plan zu gewinnen. Seine Frau Marion diente uns als begabte Anbetungsleiterin und führte uns in die Gegenwart Gottes. Dazu genossen wir die Gemeinschaft mit Christen vieler Gemeinden und Konfessionen aus der Region Landshut.

Den damaligen Infoflyer zum Downloaden gibt's hier .




Das überkonfessionelle Lobpreissingen findet im Februar 2016 ausnahmsweise nicht in der Christuskirche, sondern in der Immanuel Gemeinde statt, am Samstag, 27. Februar 2016, wie gewohnt um 9.30 Uhr.

Anschließend besteht die Gelegenheit, am Seminar "Interkulturelle Kompetenz" mit Bob Hatton teilzunehmen. Nähere Infos gibt's hier.




„Zeichen der Versöhnung und Hoffnung“

Christen veranstalteten einen „Marsch des Lebens“ auf der Route des einstigen Todesmarschs

Vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Um die Befreiung der KZ-Häftlinge durch die Alliierten zu verhindern, wurden mehr als 700 000 Personen von den Nazis evakuiert und vor den Augen der Bevölkerung durch die Straßen des damaligen Reiches getrieben. Diese sogenannten Todesmärsche waren ein weiterer Höhepunkt rechtsradikaler Grausamkeit: Bei bis zu minus 30 Grad im Schnee, nur dünn bekleidet, unterernährt und entkräftet, starben etwa ein Drittel der meist jüdischen Häftlinge an Erschöpfung, Hunger oder durch die Todesschüsse der SS.

Aus diesem Anlass fanden in den vergangenen Monaten bereits in zahlreichen Städten Deutschlands Veranstaltungen unter dem Motto „Marsch des Lebens“ statt. Vor allem christliche Gemeinden und Gruppierungen wollen damit einen Gegenpol zu den Todesmärschen setzen. Durch Prozessionen entlang der einstigen Marschrouten soll mit stillen und gesungenen Gebeten Zeichen der Reue, der Umkehr, der Versöhnung und der Hoffnung gesetzt werden.

„Auf den Märschen, auf denen der Tod regierte, soll neues Leben entstehen: Leben auf der Basis von Wahrhaftigkeit, Demut und Versöhnung.“ So umschreibt Winfried Müller-Wörnle von der christlichen Immanuel Gemeinde Landshut die Vision der „Märsche des Lebens“. Zusammen mit Christen anderer Konfessionen hatte Müller-Wörnle diesen Gedanken aufgegriffen und am 25. April einen Marsch organisiert, der vor der evangelischen Christuskirche an der Luitpoldbrücke begann. Der „Marsch des Lebens“ in Landshut fand damit auf den Tag genau 70 Jahre später statt, nachdem der Todesmarsch aus Regensburg durch unsere Stadt zog. Etwa 250 Häftlinge des KZ-Außenlagers Regensburg-Stadtamhof marschierten am 25. April 1945 durch Landshut Richtung Geisenhausen und Vilsbiburg. Die Überlebenden wurden am 1. und 2. Mai 1945 befreit.

Über die Luitpoldbrücke führte der Zug durch das Ländtor in die Altstadt bis zum Dreifaltigkeitsplatz, wo zu einer kurzen Andacht innegehalten wurde. Von dort aus verlief die Route die Alte Bergstraße empor und über die Weickmannshöhe bis zur Abzweigung Salzdorf.

Es gehe darum, der schrecklichen Geschehnisse zu gedenken und „Farbe zu bekennen gegen Antisemitismus, Rassismus und Judenhass, gegen Ausgrenzung und für Nächstenliebe, für Heilung und Aussöhnung zwischen den Nachkommen der Täter- und Opfergeneration“, erklärt Winfried Müller-Wörnle und verweist auf das Grußwort, das der deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammert über die Bewegung geschrieben hatte: „Die Initiative Marsch des Lebens ist wertvoll und wichtig. Aus einer bescheidenen Gebetsaktion ist längst eine internationale Bewegung geworden, die Zeitzeugen und Nachgeborene einschließt. Ich hoffe, dass sich viele Menschen von dieser Idee bewegen lassen und in den kommenden Jahren mit den Füßen wie in den Köpfen noch zahlreiche Märsche des Lebens stattfinden.“

Weitere Infos hier.

Allgemeine Infos über die Initiative "Marsch des Lebens" hier.